San Francisco. Donna und Jackson, zwei junge Hippiemädchen auf der Suche nach immer neuen Abenteuern, brechen in die Idylle von George Manning ein, dessen Frau zur Zeit verreist ist. Aus einem harmlosen Seitensprung wird plötzlich blutiger Ernst, als die beiden Mädchen beginnen, den Mann in seinem eigenen Haus zu terrorisieren…
Regisseur Peter Traynor hat diesen angeblich auf Tatsachen beruhenden Kriminalfall, der stark an gewisse Manson-Verbrechen erinnert, mit einem unbestreitbarem Gefühl für krankhafte und perverse Szenen heruntergekurbelt. So ist z.B. die Mordsequenz an einem zufällig vorbeikommendem Botenjungen, der in einem Aquarium ertränkt wird, an Grausamkeit kaum zu überbieten. Weil aber die schauspielerischen Qualitäten gleich Null sind, erzielt „Tödliche Spiele“ nicht die beabsichtigte schockierende Wirkung, sondern verkommt als billige (S)Exploitation-Mache. Mit Sondra Locke, Colleen Camp, Seymour Cassel, Beth Brickell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin