In Hongkong wird ein neu errichtetes Hochhaus eingeweiht. Eine junge Frau geht während der Party auf die Toilette, um sich etwas frisch zu machen. Da hört sie merkwürdige Geräusche aus einer Kabine dringen. Sie geht nachsehen. Plötzlich brechen Hunderte von Armen aus den Wänden hervor und zerren die Frau in ein gleißendes Licht. Die Frau taucht kurz darauf –merkwürdig verändert– wieder auf, und in dem Wolkenkratzer geschehen fortan grausige Dinge…
Schon allein die brillant gemachte Anfangssequenz ist es wert, sich dieses nicht untertitelte „Ghostbusters“-Rip-Off aus Hongkong anzuschauen. Was danach kommt, ist nämlich eine gelungene Mischung aus Humor, grellen Special Effects und ziemlich blutrünstigen Horrorelementen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die besagte Frau und ein trotteliger Wachpolizist, der das Haus von den Geistern befreien will. Leider kann man den Feinheiten der Geschichte (und damit auch den Witzen) wegen der fehlenden englischen Untertitelung nur schwerlich folgen. Dennoch ist „The Ghost Snatchers“ ein gutes Beispiel für einen asiatischen Kommerzfilm, auch wenn er in einigen Szenen dem westlichen Zuschauer befremdlich und bizarr vorkommt (Oder hat jemand schon einmal ein kämpfendes Skelett gesehen, das seinen Gegnern in die Eier tritt?). Einige Musikpassagen sind aus anderen Filmen geklaut. Das mir vorliegende OF-Video ist letterboxed. Mit Richard Ng u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin