Doktor Craig Mannings plagen fürchterliche Tagesträume. Immer wieder wird er Zeuge von Morden– gesehen durch die Augen des Täters. Dieser ist sein Bruder Keith, der seit ihrer Trennung als siamesische Zwillinge telepathischen Kontakt zu Craig hat. Der reist dem psychopathischen Zwilling quer durch Europa hinterher, um dem mörderischen Treiben ein Ende zu setzen.
Die Werbung tönt: „Ein Psychothriller der Edel-Klasse“. Die Wahrheit ist, daß „Blood Link“ ein ziemlich danebenliegender Versuch ist, so etwas wie ein Psychothriller zu sein. Alberto de Martino wärmt nur altes Zeug auf und bietet nämlich viel zu wenig Neues. Michael Moriarty –diesmal sehr blaß und wenig spielfreudig– wandelt geistesabwesend durch die Set-Pieces und schafft es so gut wie nie, eine passable Identifikationsfigur zu bieten. Erwähnenswert bleibt nur die schwülstige Musik Ennio Morricones und die Tatsache, daß „Blood Link“ teilweise in Berlin und Hamburg gedreht worden ist. Alternativtitel: „Die Vision des Schreckens“ und „Blutspur“. Mit Michael Moriarty, Penelope Milford, Geraldine Fitzgerald, Cameron Mitchell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin