Ein riesiger Eisblock rast auf die Erde zu. In ihm befindet sich ein mächtiger Zauberer, der vor vielen hundert Jahren in das kalte Gefängnis gesteckt wurde. Prinz Uzu von Yamoto, einem japanischen Königreich im fünfzehnten Jahrhundert, ist seit seiner Geburt dazu bestimmt, gegen das Böse zu kämpfen. Der mächtige Zauberer beschwört aus dem Eisblock heraus den achtköpfigen Drachen Madra, Japan zu zerstören. Uzu tritt gegen den Drachen an…
„Madra– Das achtköpfige Drachenmonster“ ist ein aufwendig inszeniertes Fantasy-Märchen für Erwachsene mit den Zerstörungsorgien-Effekten aus der „Godzilla“-Filmreihe. Ebenso wie diese ist nämlich auch „Madra“ von der japanischen Toho-Filmgesellschaft produziert worden. Dem Stoff zugrunde liegt ein altes Volksmärchen, das den Anschein vermittelt, zwei Geschichten zu erzählen. So fällt auch die Handlung von „Madra“ in zwei inhaltliche Teile, die den westlichen Zuschauer etwas verwirrt hinterlassen. Dank der guten Visualisierung stört einen das aber weniger. Auf Video letterboxed (1,62:1). Mit Masahiro Takashima, Yasuko Sawaguchi, S. Maro u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin