Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Hamburg. Die Krankenschwester Hedi Zoll ist von einem Unbekannten verschleppt worden. Doch anstatt zum mittlerweile siebten Opfer des sadistischen Killers zu werden, kann die resolute Frau den Mann so lange vollquatschen, bis dieser sie freiläßt. Die Polizei glaubt ihr natürlich kein Wort. Doch als die Kripo-Beamtin Kim Osswald hört, daß der Täter den Satz „Die Angst hat eine kalte Hand“ benutzte, glaubt sie der Frau und ermittelt gegen den Kollegen Bohnart, der als Hundetrainer diese Worte oft benutzt…

Es sollte der deutsche „Das Schweigen der Lämmer“ werden, doch was Matti Geschonneck aus dem eigentlich ganz guten Serienkillerstoff gemacht hat, ist wahrlich ein Witz. Die naive psychologische Zeichnung der Figuren, die kaum ein Klischee ausläßt, ist dabei noch das geringere Übel. Viel schlimmer ist die langatmige Inszenierung des Ganzen, die sogar die recht naturalistisch dargestellte Tat harmloser erscheinen läßt als sie eigentlich ist. Zumindest aber können Cornelia Froboess und Katja Riemann in den Hauptrollen überzeugen. Des weiteren mit Udo Samel, Helmut Steinhauer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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