Eine US-Kleinstadt wird von einer riesigen Spinne terrorisiert. In einer nahegelegenen Höhle wird ihr Nest lokalisiert und das Biest mittels DDT ins Jenseits befördert. Der Körper des Monstrums wird in der Schule zu touristischen Zwecken ausgestellt. Während der Proben einer Rock’n-Roll-Band erwacht die Spinne zu neuem Leben. Genervt von der Musik wird sie zur menschenfressenden Bestie…
Yeah, was für ein Stoff: Eine Riesenspinne die Rock’n Roll haßt! Bert I. Gordon hat hier fast sein gesamtes Talent zusammengekratzt und diesen herrlich blödes Monster-Movie geschaffen, das einem wie ein bis an den Rand gefülltes Faß mit unfreiwilligem Humor vorkommt. Einige lachhafte Tricks, ein wenig Gore und die in jeder Szene variierende Größe der Spinne sorgen für beste Unterhaltung (soweit man solchen Trash mag!). Die Probleme der Jugend werden hier ebenso skizzenhaft angerissen wie in „Blob– Schrecken ohnen Namen“, der in dieser Beziehung eindeutig Vorbild für „Die Rache der schwarzen Spinne“ ist. Nur eben, daß es hier an einem guten Hauptdarsteller fehlt. Oder kennt jemand Edward (Ed) Kemmer? Des weiteren mit June Kenny, Gene Peterson, Gene Roth u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin