Rumänien im 19. Jh. Nach dem Tode von Graf Mihajli kommt sein Neffe Sergei in das Dorf des Verstorbenen, um sein Erbe anzutreten. Als mehrere unheimliche Todesfälle geschehen, verdächtigt man den buckligen Igor, der Täter zu sein. Doch in Wirklichkeit ist Doktor Droylaw der Übeltäter, denn er experimentiert an Leichen herum und läßt alle töten, die ihm auf die Spur kommen. Zum Schluß erheben sich die von Droylaw geschaffenen Zombies und vernichten ihren Herrn.
Der Spanier José Luis Merino, dessen Name in der deutschen Fassung schnell in Leo Klimosky umgewandelt wurde, hat mit „Der Totenchor der Knochenmänner“ einen einfältigen und anspruchslosen Streifen abgeliefert, der überwiegend durch Schocks mit dem Holzhammer am Leben erhalten wird. Das nicht gerade oscarverdächtige Drehbuch wimmelt dann auch nur so vor Unlogik und Verwirrung, die sich meistenteils in den Gesichtern der Darsteller widerspiegelt. Zum Schluß kommt es dann nochmal ganz dick, wobei aber einige der härten Horrorszenen durchaus ihren Reiz haben. Die unter dem Titel „The Hanging Women“ erschienene UK-Fassung ist cut und weist einen John Davidson als Pseudonym für Merino aus. Alternativtitel: „Die Bestie aus dem Totenreich“. Mit Paul Naschy, Stan Cooper, Maria Pia Conte, Dianik Zurakowska u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin