In einer südamerikanischen Kleinstadt hat ein US-Konzern eine riesige Zementfabrik errichtet. Diese leitet ihre hochgiftigen Abwässer in einen nahegelegenen See. Dort hat sich im Laufe der Jahre ein Monster entwickelt, das heute immer öfter an Land kommt, um sich menschliche Opfer zu suchen. Ein Abenteurer-Typ wird von dem Konzern dorthin geschickt, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten…
Schon der vor den Titeln erscheinende Hinweis, der den Wahrheitsgehalt der folgenden Geschichte unterstreicht, läßt erahnen, auf was für einen Blödsinn man sich gefaßt machen muß. Und richtig: „Monster aus der Tiefe“ ist ein wahrlich schwer zu verdauendes Filmchen, das sogar hartgesottene Trash-Fans ins Schwitzen bringt. Das Ganze ist dann auch in etwa so spannend wie die alltägliche Wetterkarte. Zusammengehalten wird die konfuse Handlung (Teile des Films wurden bereits 1975 in Kolumbien von André Faro heruntergekurbelt!) durch einen mehr als langen, vor allem aber langweiligen Blick auf das südamerikanische Kleinstadtleben. Zur Folklore-Vorstellung gerät „Monster aus der Tiefe“ dann endgültig, als ein Volksfest auf dem Plan der Geschichte steht. Einigen US-Lexika zufolge sollen auch die beiden Regisseure Kenneth Hartford und Ken Herts an der Fertigstellung des Endprodukts beteiligt gewesen sein. Mit John Carradine, Jim Mitchum, Diane McBain, Phil Carey, Anthony Eisley, Keenan Wynn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin