Chris, Sheila, Gary und ihre Freunde sind typische Jugendliche aus dem Swinging London der Sixties. Nach einer spiritistischen Sitzung, die man aus Langeweile in einem unheimlichen Landhaus veranstaltet, wird Gary brutal ermordet. Man verschweigt der Polizei den Tod des Freundes, nur, um den Mörder auf eigene Faust zu finden…
Eigentlich ist es ja ganz schön, wenn sich beim Genuß eines Horrorfilms eine Gänsehaut einstellt, oder? Leider funktioniert dies aber nicht bei dem Film mit dem vielversprechenden gleichen Titel, denn er ist schlichtweg langweilig. Allerdings kippt die Handlung zweimal kurz in gorige Blutbäder um, die für die damalige Zeit schon erheblich schockierend waren. Die durchweg unbedeutenden Darsteller (Sänger Fankie Avalon spielt so steif, wie sich seine Lieder anhören!) sowie eine gewisse verspürbare Lustlosigkeit des Regisseurs lassen „Gänsehaut“ schnell in der Versenkung verschwinden. Mehreren Quellen zufolge soll die längst vergriffene UK-Fassung auf Video 91 Minuten laufen, was natürlich das abrupte Ende der deutschen Fassung erklären könnte. Mit Frankie Avalon, Jill Haworth, Dennis Price, Mark Wynter u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin