Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

England 1865. Der Richter George Jeffreys ist von König James II. zum ersten Hexenjäger des Landes erklärt worden. Flugs macht dieser sich die Verwirrungen im Bürgerkrieg zunutze, um genüßlich seinem Hobby, der Folter von Frauen, zu frönen. Ganz nebenbei kann Jeffreys noch ein paar politische Gegner ausschalten.

Jess Francos Version von „Der Hexenjäger“ stellt die übliche, nicht weiter erwähnenswerte Mischung aus Sex und Sadismus dar. Formal besticht der Streifen vor allem durch die für Franco bekannten zeitsparenden Zooms und durch nachträglich eingefügte, den durchaus vorhandenen erzählerischen Rhythmus zerstörende Szenen, die im Nachhinein von der Produktion gefordert wurden. Christopher Lee ist in der für ihn gewohnten Rolle als kostümierter Bösewicht zu sehen, allerdings distanziert sich der Darsteller heute von dem Blut-und-Titten-Machwerk Francos. „Der Hexentöter von Blackmoor“ ist in verschiedenen Ländern in verschiedenen Schnittfassungen erschienen. In der deutschen Fassung ist neben dem Ende mit der Hinrichtung Jeffreys das meiste nackte Fleisch zu sehen, in Spanien, Frankreich und Italien gibt es mehr Bürgerkriegs-Action und ein anderes Ende (Jeffreys sitzt in einer Zelle). Auf Video letterboxed (2,13:1), im TV letterboxed (1,78:1). Des weiteren mit Maria Schell, Hans Hass, Maria Rohm u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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