Laurie, eine junge Wohnungssuchende, kann zur Untermiete bei der etwas schrulligen Lisa unterkommen. Nach und nach freunden sich die beiden ungleichen Frauen an. Als Lisa herausbekommt, daß Laurie eine große Erbschaft erwartet, faßt sie den Entschluß, ihre Untermieterin zu ermorden und in ihre Rolle zu schlüpfen. Gesagt, getan. Doch danach packt sie der Wahnsinn, und sie mordet munter weiter…
Hinter „Die Mördergrube“ verbirgt sich ein stillos inszenierter Psychothriller, der zwar auf der einen Seite überraschend splatterig, auf der anderen Seite aber so lahm ist, daß man meinen könnte, es hier mit einem TV-Film zu tun zu haben. Das große Heulen überkommt einen aber erst, wenn man das unbeholfene Ende gesehen hat, bei dem die Geschichte in einem Nichts von Handlung endet und man einen Schluß vorgesetzt bekommt, der irgendwie nur aufgepropft wirkt. Selbst die Darsteller rennen nur chloroformiert durch die Gegend und bringen gerade mal so ihre Texte vor. Die o. g. deutsche Laufzeit ist ohne Abspann. Mit Hélène Udy, Russell Todd, Embeth Davidtz, Michael McCabe u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin