Die Zwillinge Theresa und Michelle treiben gerne mit den Männern ihre Spielchen, in dem sie im Bett die Rollen tauschen. Als eines Tages eines ihrer Opfer ausflippt und ums Leben kommt, stehen die beiden mit einer Leiche da. Sie lassen den toten Körper verschwinden und beschließen, sich zu trennen. Während Theresa versucht, eine normale Beziehung zu finden, schnappt Michelle langsam über. Schließlich schreckt sie auch vor Mord nicht zurück, nur um ihre Schwester nicht zu verlieren…
Selbst dem mit Hollywood-Erfahrung beschlagenen Schweizer Dominique Othénin-Girard („Halloween 5“) ist es nicht gelungen, aus „Mörderische Zwillinge“ mehr als nur einen leidvoll durchschnittlichen TV-Psychothriller zu machen. Nicht ganz unschuldig daran ist das über alle Maßen hanebüchene Drehbuch, welches voller Sex-Klischees steckt, die dem feuchten Traum eines pubertären Klippschülers entsprungen sein könnten. Der Rest ist schnell erzählt: „Mörderische Zwillinge“ ist zwar recht versiert gestaltet, doch fehlt es eindeutig an Schauwerten und Höhepunkten in der Handlung. Mit Claudia Michelsen, Horst Günter Marx, Geno Lechner, Thomas Balou Martin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin