Peter und Michelle, zwei Psychologen, lernen sich durch einen Autounfall kennen und lieben. Weil Michelle allerdings verheiratet ist, gestaltet sich ihr Liebesglück etwas kompliziert. Beide geraten jedoch mehr und mehr in eine gefahrvolle Beziehung, bei der sexuelle Spielchen, die bis zur völligen Denunziation führen, auf der Tagesordnung stehen. Irgendwann ist ein Teufelskreis erreicht, an dessen Ende nur noch der Tod stehen kann.
Lange bevor „Basic Instinct“ zu Leinwandruhm kam, gab es bereits andere Sexthriller, die ähnlich spekulativ ihre Traumpaare durch die Betten turnen ließen. Hier sind es Sally Kellerman und Stephen Lack, die sich in eine voller Obsessionen steckende Amour-Fou-Beziehung stürzen. Ihre Spiele, die fingierte Morde/Selbstmorde und körperliche Erniedrigungen zum Inhalt haben, lassen „Mörderisches Verlangen“ zu einem bizzaren Filmchen werden, dessen Inhalt spektakulärer ist als die Form. Einigen US-Lexika zufolge soll die NTSC-OF 98 Minuten lang sein. Wer weiß. Alternativtitel: „Head On“. Des weiteren mit Lawrence Dane, John Huston u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin