Franks Bewertung

starstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

03.09.2019
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Review

von Frank Trebbin

Vor vielen hundert Jahren hat ein Maya-Schamane eine Piñata-Figur mit allen Bösartigkeiten der Stammeskrieger „gefüttert“ und auf eine Reise geschickt. Heute, am mexikanischen Unabhängigkeitstag, gerät eine Gruppe von sauflustigen Studenten während einer Schnitzeljagd auf einer einsamen Insel genau an jene Piñata-Figur, die natürlich prompt geöffnet wird und nun ein mörderisches Eigenleben entwickelt: Die tönerne Figur verwandelt sich in einen Maya-Dämon und tötet ohne Unterlass…

Mit „Piñata – Dämoneninsel“ hält der geneigte Zuschauer einen lupenreinen Trash-Film in den Händen, bei dem es wirklich schwer fällt, ein gerechtes Urteil über ihn zu fällen. Die Darsteller sind nämlich ganz ok und mühen sich redlich ab und auch die nach „Freitag der 13.“ –Manier gestrickte Body-Count-Handlung kann man aufgrund der temporeichen Inszenierung akzeptabel finden. Doch wie jeder weiß, steht und fällt ein Horrorfilm mit dem Monster, welches er präsentiert, und da fällt „Piñata – Dämoneninsel“ ganz ganz tief! Selten gab es in heutigen Zeiten ein so grob gepixeltes CGI-Untier zu sehen, das zudem auch noch eher schlecht als recht ins filmische Geschehen einkopiert worden ist. Schenkelklopfen anstatt Gänsehaut ist da angesagt und selbst die Tatsache, dass „Piñata – Dämoneninsel“ eine Art Fan-Arbeit der beiden Hillenbrands ist, kann da nicht viel helfen. Auf DVD 16:9. Mit Jaime Pressly, Nicholas Brendon, Kasey Fallo, Eugene Byrd u. a.

Anmerkung: 2007 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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