Ein brutaler Ninja-Killer wird von der Polizei gejagt, auf einem Golfplatz in die Enge getrieben und erschossen. Sein Geist fährt in den Körper der jungen Christie Ryder, um sich mit ihrer Hilfe an seinen Mördern zu rächen. Leider ahnt die Gute nichts von ihrem „Untermieter“, so daß für Verwirrung gesorgt ist. Zusammen mit Yamada, einem japanischen Martial-Arts-Kämpfer, macht Christie einen Exorzismus durch.
Der sich größtenteils in langweilende Kampfszenen ergehende Film ist hier nur wegen der häufig strapazierten „Der Exorzist“motive erwähnenswert. Da sich weder Regisseur Sam Firstenberg noch Drehbuchautor James R. Silke für eine einheitliche Genrerichtung entscheiden konnten, ist „Die Herrschaft der Ninja“ sowohl für Horrorfans als auch für Anhänger von Martial-Arts-Movies eine herbe Enttäuschung. Die mit viel Herumgeflackere und tosendem Lärm verbundene Reinkarnationssequenz stellt dann auch den horrormäßigen Höhepunkt dieses kruden Produkts aus der Cannon-Filmmaschinerie dar. Die deutsche Fassung ist natürlich geschnitten. Mit Lucinda Dickey, Jordan Bennet, Sho Kosugi, David Chung u.a.
Anmerkung aus 2012: Die DVD ("Ninja III") ist mit 4:3 Vollbild und eigentlich fasziniert der Film heute als mindless fun aus längst vergangenen Fön-Frisur-Zeiten.
© Selbstverlag Frank Trebbin