In Detroit hat sich nichts geändert: Die OCP hält immer noch alle Fäden in der Hand und Robocop Murphy versieht weiterhin seinen Dienst als blecherner Bulle. Diesmal legt er sich mit dem Drogenkönig Cain an. Dieser zerlegt jedoch fachgerecht den bio-mechanischen Murphy und schmeißt die Einzelteile zum Schrott. Obwohl die OCP bereits an einem zweiten Cyborg arbeitet (dem man später sogar das Hirn des getöteten Cain einpflanzt), wird Murphy wieder zusammengeflickt.
„Robocop 2“ ist trotz aller vom Original übernommenen Gimmicks (z.B. die eingeblendete Werbung) nur einer oberflächlicher Aufguß des ersten Teils, wobei aber wenigstens der Hang zu zynisch-brutaler Action beibehalten wird. Die Effekte sind ganz ordentlich, was aber auch schon fast alles ist, das den Film einigermaßen sehenswert macht. Die Handlung ist nach Schema F geknüpft, und die eingeflochtenen melodramatischen Elemente (Officer Murphy und seine Ex-Frau) wirken dabei nur störend. Ergebnis: Action ohne Wenn und Aber, vor allem jedoch ohne Tiefgang. Die deutsche Fassung ist um gut eine Minute geschnitten. Mit Peter Weller, Nancy Allen, Daniel O’Herlihy, Belinda Bauer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin