Franks Bewertung

starstarstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Dr. James Xavier hat ein Serum erfunden, welches ihm erlaubt, feste Gegenstände zu „durchschauen“. Als das Geld zur weiteren Forschung wegen Zweifel an der Wirksamkeit des Mittels gestrichen werden, macht Xavier einen verhängnisvollen Selbstversuch. Fortan fristet er sein Leben als „der Mann mit den Röntgenaugen“– und diese Fähigkeit bringt ihn an den Rand des Wahnsinns.

Roger Corman, bekannt und geschätzt für viele treffsichere Genre-Beiträge, hat mit diesem Film ein SF-Horror-Spektakel geschaffen, welches hauptsächlich durch das intensive Spiels Ray Millands in der Rolle Xaviers, der ausgesucht farbenprächtigen Fotografie Floyd Crosbys und der makabren, ultraharten Schlußsequenz in der Erinnerung der Zuschauer haften bleibt. Bedingt durch den knappen, eigenwilligen Inszenierungsstil Cormans ist die Handlung dieser Parabel auf den unbelehrbaren Wissenschaftler eine grandiose Gratwanderung zwischen kruder Action und menschlich-warmer Botschaft. Das Ende der Geschichte, Dr.Xavier reißt sich seine durch das Serum grausam entstellten, für ihn allessehenden Augen auf Geheiß eines Wanderpredigers heraus, stellt für damalige Zeiten einen brutalen Kontrapunkt zum übrigen Film dar und verpufft auch heute nicht ohne Wirkung. Mit Ray Milland, Diana van der Vlis, Harold J.Stone, John Hoyt, Don Rickles u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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