Dr. Acula ist ein hundsgemeiner Schwindler, denn er verspricht armen, trauernden Leuten, Kontakt mit den geliebten Verstorbenen herzustellen. Doch alles, was er zustande bringt, ist nichts weiter als heiße Luft und billige Taschenspielertricks. Doch eines Tages bewirken Dr. Aculas „Kräfte“ doch etwas: Auf einem nahegelegenen Friedhof regen sich ein paar Leichen, die dann auch kurze Zeit später ihren Gräbern entsteigen…
„Night of the Ghouls“ ist eigentlich einer von Ed Woods unvollendeten Filmen, denn er schmorte bis 1983 in den Regalen irgendeines Produzenten herum. Erst in jenem Jahr bezahlte Wade Williams, eine Art Nachlaßverwalter Woods, die Schulden des „schlechtesten Regisseurs von Hollywood“ und erhielt so das Recht, „Night of the Ghouls“ zu vermarkten. Der Film entpuppt sich trotz vieler, vieler technischer Defizite und der Tatsache, daß Wood auf Stock-Material seiner eigenen „Knüller“ zurückgegriffen hat, als ein relativ gut funktionierender Horrorfilm, der mit Sicherheit einige der besten Szenen enthält, die Ed Wood je realisiert hat. Inhaltlich soll das Ganze eine Quasi-Fortsetzung zu „Bride of the Monster“ sein. Mit Criswell, Kenne Duncan, „Duke“ Moore, Valda Hansen, Tor Johnson u.a.
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