Glasgow. Der amerikanischer Ex-Polizist James MacGregor hat sich in die Stadt seiner Vorfahren zurückgezogen, um dort seine Alkoholprobleme zu bekämpfen. Unvermittelt wird er, weil er zudem ein Buch über Serienkiller geschrieben hat, in eine Mordserie verwickelt, bei der der Täter seine Opfer einbalsamiert. MacGregor erhält von dem Mörder Fax-Nachrichten, die ihn auf die Spur bringen sollen. Es entspinnt sich ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.
"Serial Killer" ist – wie sollte es eigentlich auch anders sein – ein aus vielen, vielen Versatzstücken zusammengeklaubter Psychothriller, der zwar optisch auf der Höhe ist, inhaltlich aber leider nur gängiges Mittelmaß erreicht. Vielleicht ist dieses Manko ja entstanden, weil die Motivation des Täters selbst nach seiner Entlarvung nur vage angedeutet ist und man so vom Drehbuchautoren schlichtweg hinters Licht geführt wurde (Da war selbst Dr. Hichcock mit seinen verschleiert dargestellten Nekrophilie-Exzessen eindeutiger!). Angenehm überraschend ist allerdings die Tatsache, daß "Serial Killer" zu den besten Filmen gehört, die der mitunter recht trash-bereite Albert Pyun bislang vorlegte. Und blickt man dann noch auf Produzent Gary Schmöller, dann weiß man eigentlich, daß das auch hätte schiefgehen können. Auf Video letterboxed, aber trotzdem cropped (1,85:1). Mit Charles Sheen, Michael Halsey, Stephen McCole, Ivana Milicevic u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin