Franks Bewertung

star / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


391 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Nachdem Connor MacLeods langjährige Geliebte Rachel durch eine Bombe gestorben ist, zieht sich der „Highlander“ in ein Refugium für Unsterbliche zurück. Leider wird diese Ruhestätte von Jacob Kell und seiner brutalen Motorrad-Gang – allesamt auch Unsterbliche – jäh unterbrochen und es kommt zu einem Massaker unter ihresgleichen. Doch glücklicherweise taucht schon bald Connors Cousin Duncan auf und so können sich die beiden aufmachen, Kell einen Kopf kürzer zu machen, denn es gilt noch immer: Es kann nur einen geben!

Die Wahrheit dieses Spruches war noch nie deutlicher als bei diesem neuerlichen, beschämend schlechten Aufguß: Das Original ist nämlich einfach nicht zu toppen bzw. der Stoff von Gregory Widen gibt einfach nicht viel mehr her. Glücklicherweise haben das wohl auch die Macher erkannt und mit „Highlander: Endgame“ eine Art Klammer zwischen den Kinofilmen und der Fernsehserie geschaffen, denn hier darf Connor den Stab artig an TV-Cousin Duncan abgeben, der dann wohl in Zukunft der einzige „Highlander“ bleiben wird (hoffentlich nur im Pantoffelkino!). Die Action in „Highlander: Endgame“ ist rührend banal (bis auf eine Martial-Arts-Szene mit Donnie Yen), die Musik gewohnt laut und bombastisch und die Pyrotechniker feiern wieder einmal sich selbst und ihre Zunft. Ach ja, Spielfilmdebütant Douglas Aarniokoski hatte sichtbare Schwierigkeiten mit dem Drehbuch, denn die Handlung springt wirr hin und her – ohne jedwede tiefere Erklärungen zu geben. Daumen `runter und Kopf ab! Auf DVD letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit (einem sehr müden) Christopher Lambert, Adrian Paul, Bruce Payne u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme