New York. Die junge Laurie, die ein merkwürdiges Verhältnis zu Pflanzen hat, wird ermordet aufgefunden. Neben der Toten steht ein Gummibaum: der einzige Zeuge. Rilla, die Schwester der Ermordeten, macht sich auf die Suche nach dem Täter. Ist es Lauries merkwürdiger Ex-Freund Dusty oder gar ihr eigener Mann? Nach intensiver Untersuchung der Pflanze, die das Bild des Mörders phototechnisch im Protoplasma gespeichert hat (ehrlich!), findet Rilla den Täter.
„Nur die Pflanze war Zeuge“ ist ein bizarrer Kriminalfilm, der sich streckenweise der Mittel des Horror-Genres bedient. Zwar ist es nicht immer leicht, das Gezeigte als wahr zu akzeptieren, doch wenn man dies erst einmal geschafft hat, dann bietet der Film uneingeschränkte Unterhaltung der schrägen Sorte. Interessant ist allemal die merkwürdige Atmosphäre, die von den Pflanzen ausgeht, so daß es nur logisch ist, daß in einer Szene auch Ausschnitte aus „Blumen des Schreckens“ zu sehen sind. Ganz nebenbei ist Jonathan Sarnos Debüt ein schillerndes Porträt von New York. Mit Nancy Snyder, Ted Leplat, Joel Colodner, Nancy Boykin u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin