Der erfolglose Schriftsteller Bob und seine Verlobte Shirley haben einen Autounfall auf einer verlassenen Landstraße. Als sie wieder zu sich kommen, sehen sie einen Friedhof vor sich, auf dem der Fürst der Finsternis im wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen (oder besser: strippen) läßt. Plötzlich brechen eine Mumie und ein Werwolf durchs Dickicht und nehmen Bob und Shirley als Gefangene…
Mein Gott, was für ein unglaublicher Film! Ist „Orgy of the Dead“ nun ein Nudie oder ein Horrorstreifen? Keine Ahnung. Wahrscheinlich wußte Ed D.Wood jr. beim Verfassen des Drehbuches auch nichts über den Ausgang der Gewichtung. Klar ist jedenfalls eins: So viele Stripteasenummern wie hier gibt es noch nicht einmal bei Russ Meyer zu sehen. Das Teuerste an dieser Schlock-Produktion war mit Abstand der künstliche Nebel, der von der ersten bis zur letzten Minute durchs Bild wabert. Ansonsten beherrschen dümmliche Dialoge und billige Monsterimitationen die Szenerie. Als Trashfilm genial, unter ernster Betrachtung zum Schießen. Mit Criswell, Fawn Silver, Pat Barringer, William Bates u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin