Franks Bewertung

starstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine junge Chinesin, der sich durch den Mord an einer Prostituierten die Einreise nach Hongkong erschlichen hat, bändelt mit einem schmierigen, in Einsamkeit lebenden Taxifahrer an, nur um diesen letztendlich zu kidnappen und zu foltern. Doch anstatt ihr Opfer zu töten, hält die Frau den Taxifahrer in seinem eigenen Haus gefangen. Jeder, der hinter das Verbrechen zu kommen wagt, wird von der Frau grausam umgebracht. Doch was hat sie mit ihrem Opfer vor?

Mit "Intruder" ist mal wieder ein Kategorie-III-Film an die Oberfläche gespült worden, der so richtig schocken und aufrütteln soll. In nüchternen Bildern wird da die groteske Geschichte eines "Einwanderungsschiksals" erzählt, die man so ganz und gar nicht glauben will. Nun gut: Jason und Konsorten sind schließlich auch nicht sehr glaubwürdig, oder? Doch zurück zum Film selbst. Typische Horrorgefühle oder gar Thrill mögen sich bei "Intruder" nicht einstellen, denn dazu ist das Ganze zu unfilmisch gemacht. Viel eher erinnert einen das alles an einen Polizeireport, der sich an den schlüpfrigen Details delektiert. Ok, a bisserl versteckte Kritik an der Grausamkeit unserer Gesellschaft ist auch dabei – aber muß man sich deshalb durch 86 mehr oder weniger langweilige Minuten kämpfen, um das zu erkennen? Im Kino matted (1,85:1). Mit Wu Chien-lien, Lai Yiu-Cheung, Moses Chan, Wong Man-Wai u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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