Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Harold Pelhem, Manager einer angesehenen Londoner Firma, gerät in den Verdacht, Industriespionage begangen zu haben. Doch war er dies nicht, sondern ein geheimnisvoller Doppelgänger, der nach und nach auch seinen Platz in der Familie einnimmt. Schlußendlich muß Harold erkennen, daß er bereits tot ist und die ganze Zeit über seinen Geist gesehen hat.

Nun ja, Anfang der 70er Jahre durfte halt noch jeder alles verfilmen. So ist es zu erklären, daß der bekannte britische Mime Basil Deardon auf dem Regiestuhl zu diesem sehr obskuren Psychothriller Platz nehmen durfte. „Ein Mann jagt sich selbst“ ist trotz des schwachen Plots um das alte Hitchcock-Thema der verlorenen Identität ein einigermaßen ansehnlicher Streifen geworden, der zumindest mit einigen verblüffenden Szenen aufwarten kann. Lediglich die Auflösung der Geschichte zerstört ein wenig die unheimliche Atmosphäre, die vorher so mühsam aufgebaut wurde. Hauptdarsteller Roger Moore fungiert einzig und allein als namhaftes Zugpferd, denn sein schauspielerisches Talent beschränkt sich einzig und allein auf das Hochziehen seiner Augenbrauen. Des weiteren mit Hildegard Neil, Olga Georges-Picot, Anton Rodgers u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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