Die idyllische Bergklinik "Pax Montana" wird von Dr. Paul Petersen geleitet, der die Psychosen seiner Patienten mittels einer Virtual-Reality-Technik zu heilen glaubt. Doch leider haben seine Experimente ungeahnte Nebenfolgen. Seine Schwägerin Laura Tobler, Journalistin und Tochter eines Geldgebers, kommt mit ihrem Freund Martin in die Klinik, um an einem Artikel zu schreiben. Als Laura zu neugierig wird, setzt Petersen seine Technik dazu ein, Laura in den Wahnsinn zu treiben...
Es gibt sie also doch noch: die legitimen Erben der Edgar-Wallace-Filme. Und "Strahlen des Wahns" ist genau so einer! Die illustre Handlung, die über sinistre Wissenschaftler, lethale Experimente bis hin zu Mystery-Elementen all das zu bieten hat, was schon in den 60er Jahren zu pulpiger Spannung führte, steht ganz in der Tradition eines zünftigen Gruselkrimis, den man entweder umwerfend toll oder aber durchweg albern findet. Mich jedenfalls überzeugt Bruno D. Kisers Fernsehfilm, der die Virtual-Reality-Technik weitaus glaubwürdiger einsetzt als man denkt, auf der ganzen Linie, denn selten ist so viel Hanebüchenes so komisch-ernst über die Bühne gebracht worden wie hier – außer natürlich in eben jenen Edgar-Wallace-Filmen. Im TV matted (1,75:1). Mit Hans-Peter Halwachs, Laura del Sol, Stefan Grubser, Sabine Berg u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin