Seit Kriminalpsychologin Dr. Helen Hudson vor knapp einem Jahr fast selbst das Opfer eines Serienkillers wurde, leidet die attraktive Frau unter Agoraphobie und hat sich in ihrem Haus in San Francisco verrammelt. Nur über einen Internet-Computer kommuniziert sie mit ihrer Umwelt. Dann jedoch beschäftigt eine Serie von Morden die Polizei, die zwar im Zusammenhang stehen, jedoch keine Methode dahinter erkennen lassen. Detektivin M. J. Monahan gelingt es, Helen für den Fall zu interessieren, die dann auch schon bald eine erste Spur findet… —War es in „Virtuosity“ ein Computerprogramm, welches die größten Massenmörder aller Zeiten in sich vereinigte, so greift hier ein höchst lebendiger Psychopath auf die Tatvorbilder von Jeffrey Dahmer, Ted Bundy etc. zurück, um selbst zu zweifelhaftem Ruhm zu kommen. Schnell fallen einem bei solch einem simplen Serienkiller-Stoff natürlich weitere Erfolgsfilme ein, wie z. B. „Sieben“ oder „Das Schweigen der Lämmer“, die eigentlich ebenfalls nur Ausfluß einer auf Plagiate ausgerichteten Produktionsschwemme in Hollywood sind. Zum Glück hat es Jon Amiel verstanden, die inszenatorischen Mittel so einzusetzen, daß einem „Copykill“ recht erfrischend vorkommt. Mit der Erschaffung zweier starker Frauenbilder in den Hauptrollen huldigte man jedoch allzu sehr dem heutigen Zeitgeschmack. Auf Video letterboxed (2,35:1). Mit Sigourney Weaver, Holly Hunter, Dermot Mulroney, William McNamara u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin