Los Angeles. Detective Jack Penucci, genannt „Mouth“, wird mit der Aufklärung einer bizarren Mordserie betraut. Die Opfer sind allesamt männlich, und ihnen wurde während einer heißen Sextour der Kopf weggeblasen. Mit Hilfe seiner Geliebten Jill, einer Datenanalytikerin, erkennt Penucci einen Zusammenhang zwischen den Morden: Alle Männer waren Familienväter und hatten inzestuöse Beziehungen zu ihren Töchtern.
„Play Nice“ geht ein bißchen in die Richtung von „Basic Instinct“ sowie in die von „Der Sunsetkiller“, hat also fast keine Eigenständigkeit. Dennoch ist er gar nicht mal so schlecht geworden, denn die Figur des zynischen Bullen Penucci wird von Ed O’Ross sehr gut verkörpert. Allerdings leidet seine Rolle ein wenig unter der aufdringlichen Gossen-Synchronisation der deutschen Fassung. Die von Terri Treas angestrebte Mischung aus Sex und Gewalt verspricht genug gewinnbringendes Potential, um das für US-Verhältnisse recht schlüpfrige Thema um Inzest noch verkaufen zu können. Fazit: Guter Durchschnitt. Des weiteren mit Robey, Michael Zand, Bruce McGill u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin