Die berühmten “Slaughter Studios” mußten nach dem Unfalltod eines Hauptdarstellers vor über 20 Jahren schließen. Heute wollen einige junge Filmemacher die halbverfallenen Räumlichkeiten nutzen, um einen Low-Budget-Film herunter zu kurbeln. Natürlich dürfen sie sich dabei nicht von dem Nachtwächter erwischen lassen. Doch was ist mit dem irren Killer, der auch durch die Studios schleicht?
Ernst nehmen sollte man diese billig produzierte Fußnote zu „Scream 3“ nun wahrlich nicht, denn bereits von Anfang an ist glasklar, daß „Slaughter Studios“ mehr gewollten Witz als wirklichen Slasher-Horror beinhaltet. Zudem erinnert das ab der Mitte einsetzende gerüttelte Maß an Titten, Ärsche und Blut an die vielen, vielen B-Movies, welches bereits in anderen Z-Grade-Movies gleicher Strickart zum reinen Entzücken des Zuschauers eingesetzt wurde – ohne allerdings für die Handlung wirklich wichtig zu sein. Brian Katkins Regie ist dabei bestenfalls als einfallslos zu titulieren, wobei ihm natürlich die extrem austauschbare Handlung mehr als einmal im Wege steht. Kurzum: „Slaughter Studios“ ist der reinste Müll. Auf Code-1-DVD Vollbild. Mit Peter Stanovich, Amy Shelton-White, Nicolas Read, Allen Scotti u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin