Franks Bewertung

starstarstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Auf einer Insel vor Japan entdecken Wissenschaftler riesige, radioaktiv verstrahlte Fußabdrücke und einige kleine Meerestiere, die vor Millionen von Jahren ausgestorben sind. Die Inselbewohner glauben, daß die Spuren zu dem Fabelwesen Godzilla, einem urweltlichen Saurier, gehören. Tatsächlich handelt es sich bei Godzilla um ein Urtier, das durch die Atombombenversuche vor der Küste wieder zum Leben erweckt wurde. Aufgeschreckt bricht das Monstrum in Richtung Tokio auf. Trotz schnell herbeigerufener Hilfe zertrampelt Godzilla die halbe Stadt…

Dies ist die Geburt des neben „King Kong“ wohl berühmtesten Monsters/Fabelwesens. Inoshira Honda initiierte mit „Godzilla“ eine Art von eigenem Horrorfilm, der sowohl Vorbildcharakter (die Serie hält bis heute an!) als auch einen Menge (unfreiwilligen) Humor hat. Ganz und gar pathetisch ist der Grundzug der Handlung, und wenn dann zum Schluß noch der moralische Zeigefinger erhoben wird, fragt man sich glatt, was eigentlich der Sinn der vorhergehenden grotesken Zerstörungsorgie ist. Diese läuft heute noch nach genau den gleichen Mustern ab und hat bisher ganze Generationen von jugendlichen Zuschauern in Sonntagnachmittag-Kinovorstellungen in Verzücken gesetzt: Ein Mann im Gummikostüm rennt durch liebevoll arrangierte Miniatursets und trampelt nach Herzenslust auf Häusern und Spielzeugautos herum. Von „Godzilla“ gibt es hierzulande zwei verschiedene Synchronfassungen: Die mit nachträglichen Szenen versehene US-Version (Co-Regie: Terry Morse, Darsteller: Raymond Burr) und das unveränderte, ungeschnittene Original, welche häufig im TV ausgestrahlt wird. Mit Takashi Shimura, Momoko Kochi, Tomoyuki Tanaka, Akira Takarada u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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