Marshall O’Niel ist Polizeichef auf dem Jupitermond Io. Unter den Arbeitern des Titanbergwerks geschieht eine mysteriöse Todes- und Unfallserie. O’Niel untersucht den Fall und entdeckt, daß der Generalmanager des Bergwerks seine Leute mit Drogen vollpumpt, die zwar zu mehr Leistung anspornen, aber auch das Gehirn zerfressen.
„High Noon im Weltraum“ urteilte nicht ganz unberechtigt die Fachpresse nach der Uraufführung dieses spannenden Science-Fiction-Thrillers. Es ist richtig, daß sich Peter Hyams der Elemente des klassischen Westernkinos bedient, doch verleugnet er auch nicht die Nähe zum modernen Effektespektakel. Neben einigen wenigen Splatterszenen, die zwar blutig, aber auch schnell montiert sind, konzentriert sich der Film hauptsächlich auf sein High-Tech-Ambiente, welches tricktechnisch perfekt umgesetzt ist. Sean Connery in der Rolle des Marshalls rettet den Film über einige kleinere Längen hinweg. Wer perfekte, wenig brutale Unterhaltung für die ganze Familie sucht, der ist bei diesem hochbudgetierten Streifen bestens aufgehoben. Auf Video Pan-Scan, im TV letterboxed. Mit Sean Connery, Peter Boyle, Frances Sternhagen, James B.Sikking u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin