Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

An einer Schule soll das Theaterstück aufgeführt werden, welches von der Selbstmörderin Yoko, Schülerin eben jener Schule, geschrieben wurde und das auf einer wahren Begebenheit, einer tragischen Liebesbeziehung zwischen Lehrer und Schülerin, beruht. Natürlich kommt es zu Morden unter den Theaterdarstellern und so mancher Lehrer versucht, die Ereignisse von einst, die jetzt das Schauspiel thematisiert, zu vertuschen...

Das Cover deutet auf einen Horrorfilm hin und auch der Klappentext ist sichtlich bemüht, nur Horrorfans anzusprechen. Doch was ist „Schoolday of the Dead“ wirklich: Im besten Fall ein Mystery-Thriller, eher jedoch als schnöder Krimi zu bezeichen. Die Spannungskurve wird nie wirklich hoch gezogen und die Inszenierung durch Tetsuo Shinohara ist so unaufgeregt wie eine Folge der „Lindenstraße“. So richtig mies ins Gewicht fällt allerdings die Tatsache, daß „Schoolday of the Dead“ nur mit drittklassigen Darstellern besetzt wurde und man diesen zudem noch in der DF derart lustlose Synchronstimmen verpaßt hat, daß es schon weh tut. Auch wenn man geneigt ist zu registrieren, daß man in Japan auch mal etwas anderes macht als nur „Ring“-Klone, so stellt sich doch trotzdem keine Freude ein. Auf DVD 16:9. Mit FukadKyoko, Kato Masaya, Uchida Asahi, Camus Thane u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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