In naher Zukunft wird die Menschheit von einer unbekannten Seuche bedroht, die sich rasend schnell ausbreitet. Senator Ford reagiert hart und gelassen: Die Angesteckten werden in Konzentrationslager verfrachtet, wo sie dann dahinvegetieren dürfen. Natürlich nutzt Ford diese Lager auch dazu, politisch Andersdenkende auszuschalten. Die junge Iris, die um ihren Vater fürchtet, tut sich mit dem Computerprogrammierer Spence zusammen, um Ford das Handwerk zu legen…
Blickt man auf das deutsche Cover, so vermutet man glatt einen actiongeladenen Science-Fiction-Thriller, denn das Motiv ähnelt dem von John Carpenters „Die Klapperschlange“ doch mehr als nur ein wenig. Allerdings entpuppt sich „Escape 2001“ leider nur als populärwissenschaftlich verwässerte Parabel auf das AIDS-Zeitalter, wobei der kritisch gemeinte Blick auf Autorität und Faschismus einer plakativen Exploitation à la „Steel Force“ etc. geopfert wurde. Ex-Dokumentarfilmer Charles Wilkinson sollte lieber bei seiner Art von Werken bleiben. Mit Beatrice Boepole, Garwin Sanford, Jerry Wasserman, Tom McBeath u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin