Auf dem Planeten Arous wird die Rebellenführerin Taura von den Häschern des Inquisitors Bantor gefangengenommen. Sie wird abgeurteilt und zur Verbüßung ihrer Strafe auf ein Zuchthaus-Raumschiff geschickt. Dort muß sie sich gegen eine sadistische Lagerleiterin und deren Schergen sowie gegen einige ihrer Mitgefangenen behaupten. Zum Schluß zettelt Taura eine handfeste Revolte an…
Hinter „Gefangene im Weltraum“ verbirgt sich ein typisches Billigfilmchen von Fred Olen Ray (Drehzeit: 18 Tage, Kosten: $220.000), das man durchaus mit „Ilsa Meets Luke Skywalker“ umschreiben könnte. Von der Handlung her als üblicher Frauengefängnis-Stoff geplant, wird die Geschichte durch den Science-Fiction-Touch nur äußerlich aufpoliert. Logik, gekonnte Schauspielkunst und hochwertige Tricktechnik darf man hier nicht erwarten, dafür aber Frauenringkämpfe, Konservensex und viel Exploitation. Für Leder- und Peitschen-Fetischisten ist dieser Weltraum-Müll bestens geeignet. Als Guest-Stars verdingen sich: Aldo Ray, Bobbie Bresee und John Carradine. Der eingeblendete Hinweis auf eine Fortsetzung unter dem Titel „Chain Gang Planet“ ist hoffentlich nur ein Witz. Des weiteren mit Ross Hagen, Susan Stokey, Dawn Wildsmith u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin