Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Heiligabend. Der achtjährige Alex muß mitansehen, wie seine Eltern von einem Geschäftspartner seines Vaters erschossen werden. Zehn Jahre später leidet Alex immer noch unter Alpträumen, in denen sich die schreckliche Tat wiederholt. Plötzlich scheint es so, als wenn der Täter von damals, der danach Selbstmord beging, von den Toten auferstanden und nun hinter Alex her ist. Langsam aber sicher wird Alex in den Wahnsinn getrieben…

Kristine Petersons „Träume des Wahnsinns“ ist ein Psychothriller mit Anleihen beim Horrorfilm. Ungeachtet der Tatsache, daß die innere Logik in diesem Streifen nicht so recht stimmt, muß man der Frau Peterson eine manierliche Leistung bescheinigen. Dennoch ist „Träume des Wahnsinns“ kein großer Wurf im Genre, denn das Script bedient sich zu oft der Ideen anderer Vorbilder, so daß wenig Eigenständiges zu verzeichnen ist. Die Spannung hält sich in Grenzen, weil man schon früh ahnt, daß das alles nur ein Komplott gegen Alex ist. Nur das –zugegeben– überraschende Ende hätte man nicht vermutet. Ergebnis: Nicht gerade umwerfend, aber einigermaßen unterhaltsam. Mit Mitchell Anderson, Juliette Cummins, Xander Berkeley, Thom Babbes u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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