Ein militärisches Experiment schlägt fehl und eine Kapsel mit einem biologischen Kampfstoff, der sich innerhalb von Minuten zu einer grauenvollen, unzerstörbaren Kreatur entwickelt, wird über einer US-Großstadt abgeworfen. Police Lieutnant McLemore und seine Partnerin versuchen, dem Geheimnis einer grausamen Mordserie auf die Spur zu kommen. Die Fäden laufen zusammen und McLemore muß gegen das scheinbar unzerstörbare Monster kämpfen.
„Deep Space“ steckt so voller Klischees, schrecklicher Dialoge und abgewetzter Ideen, daß es schon wieder Spaß macht, diesem Pfad, der seit „Alien“ ziemlich ausgetreten ist, zu folgen. Herrlich anzusehen ist auch Bo Svenson, der immer unsympathischere Rollen übernimmt und der mit einem Gesicht herumrennt, als wenn ihm erst während der Dreharbeiten aufgefallen ist, wie abgedroschen doch das Drehbuch ist. Trotzdem hat es Fred Olen Ray geschafft, auch ein paar neue, eigene Einfälle miteinzubringen (wahrscheinlich das erste Mal in seiner Karriere). Beim minutenlangen Schlußkampf mit dem Monster kommt es nochmal ganz dicke: Unter Motorsägen-Gekreische spritzt das Blut meterweit über das Zelluloid. Fazit: Trash as Trash can. Mit Charles Napier, Anne Turkel, James Booth, Bo Svenson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin