Franks Bewertung

starstarstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die junge Helene hat ihren Mann, den Wissenschaftler André, umgebracht und mit einer Industriepresse bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Warum? Ihr Schwager Francois und die Polizei kommen nur sehr langsam hinter das Motiv der Tat: Bei einem Experiment haben sich Andrés Atome mit denen einer Hausfliege vermischt, und so ist aus dem Wissenschaftler ein Monster –halb Mensch, halb Insekt– geworden. Doch wer soll Helene diese abenteuerliche Geschichte glauben?

„Die Fliege“ ist ein klassischer Science-Fiction-Horror-Streifen, der seine Zeit weit überlebt hat und auch heute noch extrem unterhaltsam und richtig schön gruselig ist. Im Gegensatz zum modernen Remake von David Cronenberg geht es natürlich weniger um krude Schockmomente, die mit abstrusen Masken-Effekten angereichert sind, sondern eher um die menschliche Seite der Geschichte, auch wenn die ganz große Tragik ausbleibt. Dennoch gelingt es Kurt Neumann auch, den Zuschauer schweißtreibend vor dem Bildschirm verharren zu lassen. Die erste Demaskierung der André-Fliege ist der absolute Höhepunkt in einer Handlung, die ansonsten reich ist an Ereignissen und Spannung. Der aus Deutschland stammende Kurt Neumann verstarb kurz nach Fertigstellung dieses kleinen Meisterwerkes. Das Drehbuch schrieb James Clavell, der heute für seine Asien-Romane bekannt ist. Mit Al Hedison, Patricia Owens, Vincent Price, Herbert Marshall u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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