In Kalifornien steht ein Haus, das der Pariser schwarzmagische Zauberer Henri Picard im Jahre 1901 erbauen ließ. Er tötete damals diverse Jungfrauen darin und verschwand dann auf mysteriöse Weise. Heute zieht Dr. Wicks, ein Parapsychologe, mit seiner Arbeitsgruppe dort ein, um die böse Aura des Hauses zu studieren. Die Hellseherin Amy ahnt schon früh, daß das Unheil seinen Lauf nehmen wird…
Fred Olen Ray arbeitet ganz im Stile von Roger Corman. Weil der gute Fred noch die Sets und einige Tage Drehzeit von seiner Gangster-Komödie „Mob Boss“ übrig hatte, entschloß er sich, das alles noch zu nutzen. Ein Stoff war schnell gefunden, denn „Spirits“ ist nur eine leicht abgewandelte Variante von „Tanz der Totenköpfe“. Der Film selbst ist in nur neun Tagen für $ 130.000 entstanden und entpuppt sich als leidlich unterhaltsames Genrekino, das weder auf „Poltergeist“-Motive noch auf einige freizügige Sexszenen verzichtet, nur um das zahlende Publikum bei Laune zu halten. Mit Erik Estrada, Robert Quarry, Brinke Stevens, Carol Lynley u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin