Victoria Munro leidet unter der ständigen Angst, einmal lebendig begraben zu werden. Ihr Ehemann Terry, der unter den Alpträumen seiner Frau ebenso zu leiden hat, flüchtet sich in ein Verhältnis mit seiner Sekretärin Lisa, einer regelrechten sextollen Schlampe. Diese stiftet dann Terry auch dazu an, mit der armen Victoria ein grausames Spiel zu treiben: Die beiden sperren sie in eine Kiste und lassen sie glauben, daß sie bald beerdigt wird…
Der in nur sechs Tagen für runde $ 115.000 hergestellte „Haunting Fear“ ist einer von Fred Olen Rays persönlichen Favoriten, denn der US-Independent-Filmer steckte nicht nur sein eigenes Geld in die Produktion, sondern erwärmte sich auch für den Stoff, der als lose Adaption von E. A. Poes „Lebendig begraben“ durchgeht, und fertigte das Drehbuch. Herausgekommen ist ein in wenigen Szenen hinreichend spannender Gruselkrimi, dessen „Psycho“-Ende durch die als irre gewordene Victoria glänzend aufspielende Brinke Stevens wohl kaum in Vergessenheit geraten dürfte. Ihre geniale Vorstellung rettet dann auch so manche peinlichen Details, die in der mit Sexszenen vollgepfropften Handlung stecken. Die deutsche Fassung scheint geschnitten zu sein. Des weiteren mit Jan-Michael Vincent, Karen Black, Robert Quarry, Delia Sheppard u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin