Scott Travers, dessen Ehefrau Jennifer vor kurzem verstorben ist, erhält immer wieder E-Mails, die ihn schließlich in einen Schuppen namens "Night Shade" locken. Der Laden entpuppt sich als Striptease-Bar und die Hauptattraktion, die scharfe Tänzerin Electra, als seine verstorbene Gattin. Electra/Jennifer ist nämlich ein Vampir, der immer wieder nach Blut lechzt. Scott jedoch kapiert das nicht so richtig und so müssen erst ein paar Bekannte von ihm sterben...
Bei "Nightshade – Die Nacht der Sünde" gehen Sex und Horror eine derart vordergründige, machwerklerische Verbindung ein, dass man meinen könnte, es hier mit einer Parodie zu tun zu haben. Doch Fred Olen Ray hatte wahrlich kein Späßchen im Sinn, sondern sicherlich nur die dicken Titten der Hauptdarstellerin, die dann auch oft Gelegenheit dazu erhält, diese in Richtung Kamera zu recken. Das überstrapazierte Herumkopulieren macht also logischerweise einen Großteil der Handlung aus, so dass sich der (Horror-)Rest daneben ziemlich dürftig ausnimmt, zumal die kopierte „From Dusk till Dawn“-Geschichte (inklusive Finale mit Armbrust und Pfeilen) sämtliche Genreregeln negiert und mit „bahnbrechenden“ Billig-Effekten unterfüttert wurde. Fazit: Zum Abschalten mies. Mit Tim Abell, Teresa Langley, Tane McClure, Jennifer Burton u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin