Franks Bewertung

starstarstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

05.05.2020
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Review

von Frank Trebbin

Seit ihrer Rückkehr aus dem „Jumanji“-Videospiel haben sich Fridge, Martha und die anderen ganz schön verändert, wobei Spencer aber die meisten Schwierigkeiten mit dem Leben „danach“ hat: aus diesem Grund reaktiviert er auch das Spiel, um sich mal wieder mit seinem toughen Avatar „Bravestone“ zu verbinden. Als seine Frunde dies mitbekommen, lassen sie sich auch wieder in das Spiel ziehen, denn sie wissen, dass Stephen die Abenteuer in Jumanji keinesfalls alleine überstehen kann...

Wie groß war doch die Freude bei SONY, als 2017 Jake Kasdans „Jumanji“-Remake aus dem Schatten des Originals treten und einen kaum vorhersehbaren hohen Gewinn an der Kinokasse erwirtschaften konnte. Logisch, dass da schnell eine Fortsetzung folgen musste. Und wieder bewiesen die Geldgeber ein glückliches Händchen, indem sie Kasdan auch für den zweiten Film die Regie und das Co-Drehbuchschreiben überließen. So ist dann „Jumanji – The Next Level“ wahrlich die nächste Stufe der Geschichte geworden und nicht wie so häufig einfach nur das branchenübliche Sequel-Wi(e)derkäuen. Die schon mit dem Vorgänger liebgewordenen Echt-Leben-Charaktere erleben Weiterentwicklungen, neue Personen kommen hinzu, die Body-Switch-Travestie wird genüsslich ausgebaut (natürlich auch von den Darstellern spielfreudig angenommen) und die Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, sind echter Multi-Player-Spaß. Ja, Spaß ist überhaupt das Schlagwort, das „Jumanji – The Next Level“ am besten beschreibt, denn selten gab es in jüngster Zeit eine so locker-flockige Verbindung von familientauglichen Gags, die mal eben nicht auf Kosten Einzelner gemacht werden, flotter Videospiel-Action, bei der die CGI-Bilder gerne nicht fotorealistisch zu sein brauchen, und Abenteuer-Motiven, die selbst Indiana Jones ins Schwärmen bringen würden. Kurzum: „Jumanji – The Next Level“ ist charakterlich betrachtet erwachsener geworden und so gesehen fast noch einen Tick besser als der Vorgänger. Bildformat: 2,39:1. Mit Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart, Karen Gillan, Danny de Vito u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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