Graf Osvaldo, ein Vertreter des verarmten italienischen Landadels, hat sein Schloß in ein florierendes Hotel umgewandelt. Eines Tages kommt sein Onkel, Baron Rodrigo, zu Besuch. Onkel ist Vampir. Zuerst wird Osvaldo gebissen, dann wird die Jagd auf die weiblichen Hotelgäste eröffnet.
Kurze Zeit, nachdem Christopher Lee die Rolle seines Lebens als Graf Dracula in den britischen Hammer-Filmen gefunden hat, parodiert er diese Figur bereits durch sein Spiel als Baron Rodrigo. So ist es also kein Wunder, daß der Film mehr auf (hier allerdings nicht zündende) Gags setzt, als auf die ansonsten eher blutigen Umtriebe eines Vampirs. Trotzdem werden von Regisseur Steno, der Ende der 70er-Jahre durch seine Bud-Spencer-Hau-Drauf-Filme bekannt geworden ist, auch einige horrible Sequenzen eingebaut. Die Wirkung des Ganzen ist dabei recht bescheiden. Sehenswert jedoch ist die Szene, in der Graf Osvaldo, inzwischen selbst zum Vampir geworden, Bela Lugosis übertriebene Stummfilmgestik und -Mimik persifliert und nachahmt. Mit Renato Rascel, Sylvia Koscina, Christopher Lee, Lia Zoppelli u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin