Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Zwei New Yorker Underdogs gehen nach Hongkong, um dort die hohen Weihen des Kung-Fu-Kampfes zu erhalten. Auf dem Land befreit einer von ihnen unbeabsichtigterweise einen alten chinesischen Dämon, der dann auch prompt mit ihnen zurück nach New York kommt. Dort haust der Dämon dann in einer U-Bahn-Station und bringt ab und an Leute um. Die beiden Freunde glauben, daß es sich um Streitigkeiten unter ihren Straßengangs handelt und prügeln sich durch Downtown…

Der Grundstock zu dem ziemlich bescheuerten „Death Express“ wurde mit Gary Shermans brillantem „Tunnel der lebenden Leichen“ gelegt, bei dem es auch mehr oder weniger um ein Monster in der U-Bahn geht. Doch leider fehlt es Barry Rosen, einem New Yorker Independent-Filmer, sowohl an Geld als auch an handwerklichem Geschick, um sein Martial-Arts-Remake auch nur annähernd interessant zu gestalten. Noch größere Defizite sind allerdings beim Drehbuch zu verzeichnen, welches über weite Strecken sogar auf Dialoge verzichtet. Barry Rosen hat dann ganz einfach Musik über jene Szenen gelegt, in denen die Schauspieler nur ihre Lippen bewegen. Ansonsten ist „Death Express“ eine wüste Mischung aus Horror, Bruce-Lee-Action und Blaxploitation. Mit War Hawk Tanzania, Larry Fleishman, Wilfredo Roldan, Stephen DeFazio u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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