Medizinstudent James Bishop befindet sich in seiner Ausbildung zum Psychiater. Sein Praktikum verbringt er im St. Andrews Hospital von Doktor McCourt, einem wahren Vorzeige-Irrenhaus mit verwahrlosten und gefesselten Patienten, die allesamt merkwürdige Verletzungen haben. Natürlich kommt Bishop einem satanischen Treiben auf die Spur: In einem extra hergerichteten Opferraum wird ein Dämon heraufbeschworen, der die Seelen der Insassen frißt...
Das Mini-Subgenre von Horrorfilmen, die in Irrenhäusern spielen, ist geprägt von „Don’t look in the basement“ und jeder, der sich dem Reigen anschließt, muß sich mit diesem Film messen lassen. So also auch „Hellborn“, der allerdings schon durch seine auffallend sterile Inszenierung im Stile einer Kabel-TV-Produktion den Kürzeren zieht. Die Handlung (Regisseur Phil Jones schrieb auch das Drehbuch mit) tritt mächtig auf der Stelle und bietet nur das übliche Einerlei aus schockierender Verwahrlosung und auflockernder Verschrobenheit. Wohl schon deshalb trägt Bruce Payne, der wieder mal nur die Rolle des dämonischen Bad Guy abbekommen hat, seine Langeweile so zur Schau. Die obligatorische „Überraschung“ zum Schluß kommt übrigens nicht wirklich überraschend. In Nebenrollen sind Bill McKinney und Tommy „Tiny“ Lister jr. Zu sehen. Auf DVD 16:9. Des weiteren mit Matt Stasi, Tracy Scoggins u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin