Der Ort: eine Farm in Oregon. Joe Vossimer ist zusammen mit ein paar Freunden dorthin zurückgekehrt, um das Haus nach dem Tod seines Cousins für den Verkauf herzurichten. Doch bereits Sheriff Willingham warnt Joe, daß es rund um die Farm zu einigen unerklärlichen Ereignissen gekommen ist. Zwar hat man mittlerweile heraus bekommen, daß der Verstorbene für die unheimliche Kornkreise in der Nachbarschaft verantwortlich gewesen sein soll, doch ob er nur ein Spinner war, der vor Aliens warnen wollte, weiß keiner so richtig...
Ähnlich wie der gleichgelagerte „Signs“ geht es auch in „Warnings“ um Kornkreise und Aliens. Und ähnlich wie in dem besser budgetierten Pendant weiß man eigentlich lange Zeit nicht, ob das Ganze nicht nur ein großer Mummenschanz ist. Hier wie dort wird es etwas ulkig, wenn die ersten Aliens auftauchen, doch während „Signs“ danach weiterhin als Kammerspiel funktioniert, geht es in „Warnings“ schon eher in Richtung typische Genreunterhaltung. Das Ganze ist recht ansprechend inszeniert und funktioniert zumindest auf der nicht immer ernst zu nehmenden B-Movie-Ebene ganz gut (zumindest nach einem Six-Pack!). Großartige Spannung oder gar ein Event darf man allerdings nicht erwarten. Machart und Blutleere lassen auf eine Kabel-TV-Produktion schließen. Auf DVD 16:9. Mit Stephen Baldwin, Billy Zane, A. J. Buckley, David O’Donnell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin