Die Frau des Psychiaters Hayward wird vermißt. Inspektor Lomax wird mit den Ermittlungen betraut und entdeckt, daß Hayward eine Affäre mit seiner Sekretärin Helen hat. Da tauchen plötzlich anonyme Briefe auf, die Hayward des Mordes bezichtigen. Und richtig, Hayward will zusammen mit Helen seine Frau beseitigen, die die beiden noch in einem einsamen Landhaus gefangen halten.
Was für ein deutscher Titel und was für ein Film. Sidney Hayers Psychothriller ist nur bedingt ein Erfolg, denn das Skript ist zu wirr und die Regie zu uninspiriert, um wirklich überzeugen zu können. Auch wirkt Christopher Lee in der Rolle Haywards merklich farblos und blaß. Die inhaltlichen Wendungen zum Ende der Handlung sind zwar ein wenig pfiffig, doch können sie die vorherigen Längen nicht entschuldigen. Die Grundidee des Ganzen ist doch zu banal und nicht dafür geeignet, volle neunzig Minuten Kurzweil zu verbreiten. Alternativtitel: „Diagnose: Mord“. Mit Christopher Lee, Jon Finch, Judy Geeson, Dilys Hamlett u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin