Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

16.06.2020
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Review

von Frank Trebbin

Der Alptraum beginnt! Was ein entspanntes Wochenende auf dem Hausboot werden sollte, entwickelt sich für Kat und ihre Freunde zum endlosen Schrecken. Denn in den Kanälen lauern blutrünstige, fleischfressende Fischmutanten und machen sich bereit für die Jagd nach ihrer nächsten Mahlzeit. Das gnadenlose Schlachten kann beginnen… (Zitat: Pressetext Tiberius Film)

In diesem britischen Independent-Schocker lässt „Der Hügel der blutigen Augen“ richtig schön grüßen, denn ähnlich wie in Wes Cravens im Nachhinein als Klassiker des mordernen Horrorfilms geadelten Films von 1977 geht es auch in „Mutant River – Blutiger Alptraum“ (der OT „The Barge People“ ist zwar weitaus unspektakulärer aber viel, viel stimmiger) um eine Handvoll „Normalos“, die auf Reisen sind, und die mitten in der Wildniss – ja, auch in good ol' england gibt es offenbar jenseits des hier befahrenen Kennet-and-Avon-Kanals einsame Landstriche – auf kannibalische Mutanten treffen. Das hört sich natürlich nach heftigem Schmarrn an – was es auch ist – und dennoch funktioniert der bei weitem nicht unbedingt perfekt gemachte „Mutant River – Blutiger Alptraum“ nach einer üblichen, eher langatmigen Expostion als kleiner, fieser Terrorfilm, der mit Blut und Gewalt nicht geizt. Anflüge unfreiwilligen Humors, die zumeist in der eher teilnahmslosen Synchronisation begründet liegen, übersieht man als Fan solch deftiger Genre-Kost gerne mal, wenn nur das Level an blood and guts hoch genug ist. Und, ja, Charlie Steeds lässt sich da nicht lumpen und liefert wie gewünscht. Gummi-Masken und -Waffen hin oder her. Für Freunde absonderlicher britischer Horror-Ware (wie z. B. Dem artverwandten „Tunnel der lebenden Leichen“) ein schmausiges Fest – der Rest guckt lieber weg. Bildformat: 2,35:1. Mit Kate Davies-Speak, Mark McKirdy, Makenna Guyler, Matt Swales u. a.


Ab 25.06.2020 digital und ab 02.07.2020 auf DVD und Blu-ray erhältlich.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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