Wissenschaftler entdecken hinter dem Jupiter einen neuen Planeten und so dauert es nicht lange, bis man Astronauten hinschickt, um sich das mal aus der Nähe anzusehen. Diese staunen nicht schlecht, als sie dort humanoide Aliens treffen, die sich mit einem Monster herumschlagen, das sie „Monster Zero“ nennen. Auf der Erde ist diese Kreatur als King Gidorah bekannt und um diesem Herr zu werden, wollen sich die Außerirdischen Godzilla und Rodan ausleihen.
Dass die Aliens ihre wahren Absichten dabei verschleiern fällt schnell auf und auf erzählerischer Ebene ist der „große Monsterkrieg“ trotz seines ausgefallenen Szenarios nicht immer vollends gelungen. Mit der Weltraumerkundung, den Aliens und dem damit einhergehenden Design mag man sich anfreunden, sonderlich ernst kann man es nicht nehmen. Aber das macht hier einen Teil des Spaßes aus. Der Subplot um Tetsuo, Haruno und deren Bruder ist weniger spannend, aber sowas musste ja immer untergebracht werden. Viel Modellarbeit gibt es zu sehen, die Sets profitieren von dem außerirdischen Thema und so gibt es nicht nur die üblichen kaputtbaren Städte auf der Erde, sondern eben auch UFOs und einen fremden Planeten. Nicht alles sieht dabei chic aus, das Budget lag unter dem mancher Vorgänger.
Die Monsterkloppe ist eher spärlich über den Film verteilt und es dauert schon eine ganze Weile, bis man die Hauptfigur der Reihe zu Gesicht bekommt. Im Finale kracht es dann aber mit einem Dreikampf zwischen Godzilla, King Gidorah und Rodan. Wobei sich hier auch wieder mal zeigt, dass Rodan ein eher fades Kaiju ist, wenn es auch besser als im Vorgänger aussieht (macht halt viel Wind, Anm. d. Red.). Die Zerstörung mit all den Modellbauten gegen Ende ist immerhin ein charmanter Höhepunkt. Davor muss man Godzillas albernen Freudentanz und eine Boxereinlage ansehen. Überhaupt wirkt die Kreatur hier schon wieder eine Ecke knuffiger und so richtig anfreunden kann ich mich damit nicht, aber es ist eben die Richtung, in die sich die Reihe bewegt(e).
„Attack or surrender – we must decide.“
Der sechste Eintrag in die Reihe um die verstrahlte Echse reiht sich im Mittelfeld ein. Die Geschichte um die Aliens bringt etwas Abwechslung, ist aber auch etwas gestreckt und sieht nicht immer top aus. Die Monster spielen bis auf's Finale eher eine Nebenrolle, unterm Strich ist das aber netter Kaiju-Kappes.