Ryota sucht seinen Bruder. Dieser soll bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen sein, glauben möchte Ryota das nicht. Durch eine Verkettung von Ereignissen landet er mit drei anderen Herren auf einer Segelyacht und mit dieser auf einer Insel, nachdem das Boot von der Monsterkrabbe Ebirah angegriffen wurde. Was erst als Rettung erscheint entpuppt sich alsbald als neue Gefahr, denn auf dem Eiland werkelt nicht nur die schurkische Organisation „Red Bamboo“ vor sich hin, auch ein anderes bekanntes Monster hält dort ein Schläfchen.
Bis dieses erwacht, dauert es allerdings wieder eine ganze Weile. Inszeniert von Jun Fukuda ist die erste Hälfte vom „Duell in der Südsee“ wie in der Reihe öfters etwas langatmig und fokussiert sich auf die menschlichen Figuren. Diese sind mal wieder so semi-interessant, wenn man sich hier auch Mühe gibt, diese immerhin flott agieren zu lassen und aus der Realität zu ziehen. Soll heißen, der Plot und die Charaktere wirken comichaft, die Schurkentruppe auf der Insel hat was aus einem frühen Bond-Film und Gefahr wird mit swingender Musik untermalt. Ab Minute eins kann man das hier nicht sonderlich ernst nehmen. Soll man auch nicht, dessen ist sich Fukudas erster von mehreren Godzilla-Filmen bewusst.
Sobald die verstrahlte Echse dann aber eingreift, ist sie auch im Vergleich zu den Vorgängern recht regelmäßig im Bild. Das beschert einem mehr knuffige Kaiju-Kloppe und das Zerdeppern von Miniaturen, zwischendurch bekommt es das große G noch mit einem Piepmatz und Düsenflugzeugen zu tun. Als Hauptgegner fungiert Ebirah, so gibt es auch Krawall im und unter Wasser, am Ende fliegt alles in die Luft und Mothra mischt auch noch ein bisschen mit.
Das ist unterhaltsam, aber nüchtern betrachtet recht hanebüchen konstruiert. Vielleicht auch, weil das Ganze ursprünglich als King Kong-Film geplant war.
„We're not shopping. Come on.“
Was macht man, wenn man nach drei Tagen aus einem Tanzwettbewerb ausscheidet? Richtig, man fährt einen wildfremden Typen zum Hafen, damit er sich Yachten ansehen kann.
Farbenfroh, mit viel Inselluft aus dem Studio und einer unterhaltsameren zweiten Hälfte ausgestattet liefert Jun Fukuda einen wenig ernstzunehmenden Eintrag in die Reihe, der aber insgesamt Laune macht. Godzilla bekommt mehr Zeit spendiert und kloppt sich mit diversen Kreaturen, inhaltlich bleibt es oft vernachlässigbar. Geht aufgrund seines gewissen Spaßfaktors ab der Halbzeit in Ordnung.