Michelle Dupré, eine Mitt-Vierzigerin, zieht mit ihrem Adoptivkind, in eine idyllische Vorstadtdoppelhaushälfte. Von diesem Moment an geschehen unheimliche Dinge und schon bald fühlt sich Michelle massiv verfolgt. Verdächtige gibt es genug: Ex-Liebhaber Charles und der debile Bobby, Sohn des Nachbarn und Hausbesitzers. Doch als Sohnemann Stimmen aus seinem Wandschrank hört, holt Michelle lieber ein Medium anstatt die Polizei. Und richtig: In dem Haus geschah früher mal ein ungesühnter Mord...
Mit kleinen, aber immerhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten höchst effektiven Psychothriller-Derivaten hat sich Douglas Jackson bislang einen Namen im Genre gemacht. Sein Made-for-TV-Streifen "Der Voyeur – Von einem Spanner verfolgt" paßt da genau in diesen Rahmen, denn immerhin ist diese Mixtur hier spannend genug gemacht, um bis zum Ende hin recht passabel zu unterhalten. Genrefans werden zwar die Auflösung des Ganzen schon früh erahnen, doch immerhin schlägt der von Pierre David produzierte Film genug Haken, um das alles zu verschleiern. So richtig großes Suspense-Kino darf man hier allerdings trotzdem nicht erwarten. O. g. Laufzeit ist ohne Endcredits. Mit Stefanie Powers, Mickey Toft, Margot Kidder, Stewart Bick u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin