Review

Die Handlung ist hier für einen Film dieser Art recht schlüssig und spannend und die Kampfszenen sehen teils besser aus als in manchem Godzilla Film. Die Story um Sanda und Gaira ist definitiv eine der gruseligsten und spannendsten von allen Releases aus der Toho Company. Und natürlich wird wieder mal halb Tokio in Schutt + Asche gelegt. Sanda, der monströse Protagonist des Films, ist sanft, gelehrig und risikiert schonmal Leib und Leben um die Menschen zu retten.
Gaira auf der anderen Seite ist völlig verwildert und bestialisch, und sieht die Menschheit nur als Quelle der Nahrung.
Normalerweise beinhalten solche Filme meist ein riesiges Monster Duell welches einfach nur ein Territorialer Streit ist, hier ist es eher ein Kampf der Moral. Also warum ist dieser Film nicht zum Klassiker geworden obwohl er soviele Vorteile hat? Ich denke, ein Teil des Problems liegt in der Gestaltung der Monster selbst. Gaira und Sanda sind nur ein paar riesiger goofig ausehender Bigfoots. sSe fliegen nicht oder haben keine besonderen Strahl oder Energie Attacken, Sie sind nicht aus dem Weltall, und die Armee kann ihnen schmerzhafte Wunden zufügen. Ich vermute also, dass alles dies dazu führt das einige Fans sie als eine Art "dritte Stufe" Monster wahrnehmen.
Für diejenigen unter euch die behaupten Kaiju Fans zu sein und haben diesen Film noch nicht gesehen, schämt euch.
Dieser Film ist, glaubt es oder nicht, ein brillantes dramatisches Stück über zwei streitende Brüder, verpackt in ein japanisches Monster Spektakel. Und das macht diesen Film so besonders.
9/10

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